Teakmöbel – das wertvolle Holz durch Pflege lange erhalten

Teakmöbel

Das wertvolle Teakholz aus Südostasien erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es lässt sich nicht nur optimal für den Schiffsbau oder als Bodenbelag verwenden, sondern findet besonders in der Möbelindustrie großen Anklang. Das liegt daran, dass Teakholz gut zu verarbeiten ist und trocknet, ohne Risse zu bilden. Außerdem ist es relativ resistent gegen Schädlings- und Bakterienbefall.
Der große Vorteil des Teakholzes liegt darin, dass es dank seiner natürlichen Öle auch ohne Nachbehandlung seine Optik und Wetterfestigkeit erhält. Allerdings benötigt man durch den Kautschuk und andere Stoffe im Holz spezielle Lacke und Leime, um es zu verarbeiten und eventuell künstliche Farbänderungen vorzunehmen. Teakmöbel werden darum nicht oft lackiert, sondern nur mit besonderen Mischungen aus Ölen und Harzen(Teaköl) eingerieben.

Dass Teakmöbel relativ wetterbeständig sind, bedeutet aber nicht, dass sie nicht ein gewisses Maß an Pflege benötigen. Im Grunde reicht es aus, wenn die Möbel zweimal jährlich gereinigt werden. Dazu verwendet man im Idealfall warmes – nicht heißes – Wasser, eine Bürste und grüne Seife. Die Seife bekommt man in jedem Drogeriemarkt.
Man kann auch einen Hochdruckreiniger zur Säuberung der Teakmöbel einsetzen. Dabei ist zu beachten, keinen größeren Wasserdruck als 60 bar einzustellen und einen Mindestabstand von etwa 30cm zum Holz einzuhalten. Mit einer Dreifachdüse erhält man einen gleichmäßig schonenden Wasserstrahl und mit der Reinigung stellt sich auch eine leichte Aufhellung der Teakmöbel ein.

Wasserflecken zählen zu den normalen Farbveränderungen bei Teakmöbeln, die im Außenbereich aufgestellt werden. Durch das Wasser werden die Farbstoffe aus dem Holz geschwemmt und das Holz bleich. Die Flecken verschwinden nicht gleich mit der ersten Reinigung, sondern erst nach einem halben Jahr bis zu vier Jahren. Gleichzeitig entsteht aber auch der natürliche Vergrauungseffekt, der die Farbveränderungen zusätzlich ausgleicht.
Dunkle und teilweise schwarze Stockflecken entstehen, wenn die Teakmöbel dauerhaft in feuchter Umgebung stehen. Schmutzpartikel aus der Atmosphäre lagern sich auf den feuchten Stellen ab und dringen tiefer in das Holz ein. Mit einem Hochdruckreiniger lassen sich oberflächliche Flecken leicht entfernen. Wenn sie bereits länger bestehen und tiefer im Holz liegen, kann man die Flecken auch mit feinem Sandpapier abschleifen.

Ein feuchter Untergrund ist auch Nährboden für Algen und Schimmelpilze. Das kommt besonders dann vor, wenn die Möbel kein oder nur sehr wenig direktes Sonnenlicht abbekommen. Sind die Teakmöbel von den schädlichen Organismen befallen, kann das Holz in wenigen Schritten wieder gereinigt werden. Nachdem der Algen- oder Schimmelbewuchs zuerst abgebürstet wird, kommt ein spezieller Teakholzreiniger zum Einsatz, mit dem das Holz gründlich von restlichen Spuren befreit wird. Anschließend kann man sich entweder dafür entscheiden, einen Schutzlack für Teakholz aufzutragen oder das Holz einfach regelmäßig mit Bürste und warmem Seifenwasser zu säubern.
Wenn man immer darauf achtet, die Möbel keiner zu großen Feuchtigkeit auszusetzen und sie in regelmäßigen abständen reinigt und pflegt, bleibt das Holz lange erhalten und bringt Freude in Haus und Garten.