Jeder, der mal an der Nord- oder Ostsee war, hat sie schon einmal gesehen. Großzügig verteilt stehen Strandkörbe auf dem Sand und bieten Schatten und Erholung. Mieten kann sie jeder Urlauber zu einem erschwinglichen Tarif. Aber mittlerweile ist die Sitzgelegenheit nicht bloß für Strandbesucher attraktiv. Auch Gartenbesitzer erfreuen sich zunehmend an der dekorativen Sitzlösung.
Durch das gesamte Gartenjahr ist der Strandkorb ein wirklich guter Begleiter. Mit ihm können Sie im Frühjahr die ersten wärmenden Sonnenstrahlen genießen, im Sommer spendet er an heißen Tagen den erholsamen Schatten und bietet einen praktischen Blickschutz, im Herbst und Winter können Sie in einer warmen Decke eingekuschelt die letzten Sonnenstrahlen windgeschützt erleben. Ob im Freien, im Wintergarten oder auch im Wohnbereich, ein Strandkorb ist immer ein Blickfang. Besonders erwähnenswert ist aber der mittlerweile hohe Sitzkomfort. Während man es früher nicht länger als eine halbe Stunde in den Sitzmöbeln aushielt, sind heutige Varianten weitaus bequemer und komfortabler.
Der erste Strandkorb wurde vor über 125 Jahren zum ersten mal benutzt. Damals war es die Idee des Hof-Korbmachermeisters Wilhelm Bartelmann, eine bequeme Sitzgelegenheit für einen Badegast in Warnemünde zu bauen. Der ursprüngliche Name der Erfindung war „Strandstuhl“. 1883 wurde die erste Anzeige zur Vermietung des Trendobjekts veröffentlicht.
Für den G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 wurde sogar ein Strandkorb als Sonderanfertigung präsentiert. In ihm fanden die acht Regierungschefs und der Präsident der Europäischen Kommission Platz. Als Material wird häufig ein handgearbeitetes Kunststoff- oder Naturrohrgeflecht verwendet.
Strandkörbe sind aber auch mit vielen kleinen Annehmlichkeiten ausgestattet. Beispielsweise gibt es Griffe, die es dem Benutzer erlauben, den Korb nach eigenem Bedarf zu drehen. Außerdem haben viele Strandkörbe ausziehbare Kästen unter der Sitzfläche, in denen sich Picknicksachen oder Kleidung verstauen und so vor Sand schützen lassen. Armlehnen, Sonnenmarkisen, Klapptische oder auch Fußbänke gehören bei den häufigsten Modellen bereits zur Standardausrüstung. Mit weiterem Zubehör, wie zum Beispiel zusätzlichen Taschen, lässt sich der Strandkorb beliebig ergänzen.
Mit den vielen verfügbaren Designs, Funktionen und Verarbeitungen gibt es heute Strandkörbe für jeden Stil und jeden Geschmack, für jedes Wetter und das Wichtigste: Für jedes Budget. Schönen Urlaub!