Japanischen Garten planen und anlegen

Ein Laie wird kaum in der Lage sein, einen japanischen Garten wirklich authentisch anzulegen und zu gestalten. Dazu wird viel Fachwissen benötigt und unzählige gartengestalterische Tricks müssen beherrscht werden. Die Träume vom perfekten Garten sind so individuell, wie die Menschen, die ihn nutzen wollen. Es ist wirklich nicht einfach mit dem japanischen Garten eine Atmosphäre zu schaffen, die dann auch das Herz berührt, deshalb scheitern die meisten Selbstversuche und es werden Spezialisten beauftragt.
Begonnen wird die Gestaltung in einer Vorplanungsphase, in der maßstabgetreue Skizzen angefertigt werden, sodass eine Vorstellung entsteht, bevor überhaupt mit dem Anlegen begonnen wird. Dabei werden alle bestehenden Ideen aufgegriffen, in einer zweiten Planungsphase werden die Pläne detaillierter, die Ideen konkretisiert oder verworfen. Es muss bestimmt werden, welches Material benötigt wird, welche Gehölze und Stauden gekauft werden müssen und was das Ganze in etwa kosten wird.

Steine und japanische Lampen beziehungsweise japanische Leuchten dürfen in keinem japanischen Garten fehlen, denn erst dadurch werden besondere Akzente gesetzt. Aber das Setzen der Steine erfordert schon etwas Können, die Steine werden im Steinbruch ausgesucht und dann professionell gesetzt, sodass das Ganze später gestalterisch gekonnt wirkt. Besondere Beachtung ist dem Bau von Wegen im japanischen Garten, den Erdmodellationen und der Verteilung der Stauden und Gehölze zu schenken. Der japanische Garten unterscheidet sich deutlich vom uns bekannten Gartenbau, schon deswegen sollten hier immer die Profis ans Werk gehen.

Japanischer Garten
Japanischer Garten
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