Egal, ob in der Großstadt oder auf dem flachen Land, ob Gartenbau Berlin oder Gartenbau Malente – gerade zum Frühjahrsbeginn boomt das Geschäft der Gartenbauer. Zu einem beliebten Trend ist es geworden, sich einen Steingarten anlegen zu lassen. Immer mehr Bürger wünschen sich den pflegeleichten und doch schmuckvollen Gartentyp hinter das Haus. Außerdem ist Steingarten ja nicht gleich Steingarten. Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten der Gartengestaltung mit den grauen Riesen.
Mediterraner Steingarten
Für sonniges Urlaubsfeeling im heimischen Garten sorgt ein mediterraner Steingarten. Durch die Verwendung heller Steine und warmer Erdtöne bekommt er eine besonders gemütliche und positive Atmosphäre. Typisch für die mediterrane Gartengestaltung ist Terrakotta. Sowohl Terrakotta-Fliesen für die Gartenterrasse als auch bepflanzte Terrakotta-Blumenkübel verbreiten mediterranes Flair und können im italienischen Steingarten als Dekoelemente genutzt werden. Der Stein, mit dem ein mediterraner Steingarten angelegt wird, ist Naturstein, der Gesteinsgarten von Gommern z.B. bietet Anschauungsobjekte. Typisch sind zum Beispiel Natursteinmauern, die durch große offene Fugen besonders viel Raum für Bepflanzung bieten. Naturstein kann sehr leicht begrünt werden. Die Mauern müssen dabei nicht unbedingt als gerade Gartenmauern angelegt werden, sondern können auch als Treppen oder Rondelle gestaltet werden. Auch Kräuterschnecken aus Naturstein passen sich optimal in das Gesamtbild des Gartens ein. Sie bringen optische Dynamik in den Garten, sorgen für eine verspielte Wirkung und haben noch dazu einen praktischen Nutzen.
Japanischer Steingarten
Der japanische Steingarten überzeugt durch seine gerade Anordnung und seine saubere Wirkung. Die Reinheit des Gartens soll sich im meditativen Kontext auf die Reinheit des menschlichen Geistes übertragen. Denn der Ursprung des japanischen Zen Gartens liegt in der buddhistischen Religion und sein Zweck gilt vor allem der Meditation. Für die Gestaltung des asiatischen Steingartens werden vor allem alte Steine aus der freien Natur verwendet. Angeordnet werden diese in Steinbeeten, die in wellenförmige Muster geharkt werden. So wird die Bewegung des Wassers imitiert, die sich beruhigend auf den Besucher des Gartens auswirken soll. Pflanzenbewuchs ist im Zen Garten nicht erlaubt, lediglich Moose dürfen auf den Steinen wachsen. Der Garten muss deshalb regelmäßig von Unkraut befreit werden. Eine weitere Besonderheit der japanischen Gartengestaltung ist das Prinzip der Veränderung. Von jedem Standort aus muss der Garten für den Besucher ein neues Bild bieten und neue Eindrücke eröffnen.