Wenn man an einen Briefkasten denkt, kommt einem als erstes die gewöhnliche Form in den Sinn, nämlich die Befestigung neben der Eingangstür. Doch gibt es zahlreiche andere Anbringungsmöglichkeiten, besonders bei Platzproblemen.
Der gewöhnliche Briefkasten
Befindet sich links oder rechts der Eingangstür genügend Platz und hat der Postbote einen kurzen Weg, montiert man seinen Briefkasten in der Regel an der Hauswand. So ist auch für den Hausbesitzer der tägliche Gang zum Briefkasten nicht weit. Das Zeitungsfach kann je nach Bedarf darunter platziert werden oder man kauft eine Kombination aus Briefkasten mit integriertem Zeitungsfach. Dadurch spart man Platz und der Eingangsbereich wirkt nicht überladen.
Der Standbriefkasten
Standbriefkästen werden immer beliebter. Hatten früher meist Firmen oder Behörden einen Standbriefkasten, greifen auch Privatpersonen vermehrt darauf zurück. Dies ist nicht zuletzt dem Design zu verdanken. Bis vor einigen Jahren hatten die Standbriefkästen noch den Charakter eines plumpen Postkastens, der weder durch Form noch Farbe überzeugte. Mittlerweile gibt es aber zu fast jedem Designbriefkasten die Möglichkeit, einen Standfuß zu bekommen, der auf einem festen Untergrund aufgeschraubt oder in den Boden einbetoniert werden kann.
Der Zaunbriefkasten
Ist das Grundstück eingezäunt, ist ein Zaunbriefkasten die Lösung. Er kann am Zaun selbst angebracht oder in diesen integriert werden. Ein weiterer großer Vorteil des Zaunbriefkastens ist, dass Unbefugten der Zugang auf das Grundstück nicht möglich ist. Denn Zufahrtstore müssen nicht mehr offen stehen, damit die Post den Empfänger erreicht.
Die Briefkastenanlage
Die Briefkastenanlage ist besonders für Mehrfamilienhäuser geeignet. Bereits ab einem zwei Personenhaushalt kann sie von Vorteil sein. Klingel, Sprechanlage und Zeitungsfach können bequem integriert werden. Bezüglich der Anbringung gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Ob an der Wand oder als Standvariante hängt letztendlich vom Platz und dem Geschmack des Hausbesitzers ab.